Meine Arbeitsweise

Paartherapie, Familientherapie und Elterncoaching

In der Paar- und Familientherapie sowie im Elterncoaching arbeite ich überwiegend nach systemischen Prinzipien und damit lösungs- und ressourcenorientiert.

Eine gute therapeutische Beziehung ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Therapie. Zu Beginn ist es mir wichtig, mit Ihnen in eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu kommen. Sie sollen sich sicher
und verstanden fühlen. Das Problemverstehen und die gemeinsame Zielerarbeitung sind weitere Schritte, die Ihnen eine Perspektive und
Richtung in der Therapie geben

Bei der Lösungssuche für bestimmte Problemsituationen stehe ich Ihnen
aktiv und hilfreich zur Seite. Dies geschieht durch Fragetechniken oder
andere Interventionen wie z.B. Genogrammarbeit, Aufstellungsarbeit, erlebnisaktivierende Übungen oder Abschlussinterventionen, die Ihnen
neue Erfahrungen ermöglichen sollen.

Ressourcenorientierung bedeutet, dass Sie verschüttete Stärken und Fähigkeiten wieder wahrnehmen oder gar Neue entdecken und diese
in die Lösungsfindung einfließen. Alles was Sie in der Vergangenheit an erfolgreichen Lösungen oder zufriedenstellenden Situationen erlebt haben, kann Ihnen bei der aktuellen Problembewältigung hilfreich sein. Es gilt der Grundsatz: Mehr von allem, was gut funktioniert!

In der Arbeit mit Ihnen als Paar oder als Familie ist mir die Haltung der Allparteilichkeit sehr wichtig. Alle Paar- und Familienmitglieder sollen sich verstanden, angesprochen, aber auch gefordert fühlen. Wertschätzung und Akzeptanz sind weitere wichtige Grundhaltungen in meiner Arbeit mit Ihnen. Es ist mir ein Grundanliegen, Sie mit Ihren Sichtweisen, Gefühlen, bisherigen Lösungsversuchen und Ihrer Lebensgeschichte wertzuschätzen und anzunehmen.

Einzelberatung

Während sich meine Arbeitsweise in der Paar- und Familientherapie überwiegend nach systemischen Prinzipien richtet, orientiere ich mich in
der Einzeltherapie stärker an einer gestalttherapeutischen Vorgehensweise.
In der Therapie greife ich Ihr unmittelbares Erleben, d.h. die geäußerten Gedanken, erlebten Gefühle, Ihre Körperhaltungen, Mimik, Gestik und die Modulation der Stimme, die sich zum Beispiel bei der Problemschilderung-
und bearbeitung zeigen, auf. Übergeordnetes Ziel dabei ist, dass Sie be-
zogen auf Ihr Erleben und Ihren Verhaltensweisen eine Bewusstheit (Gewahrsamkeit) erlangen, damit Veränderungen möglich werden.

Ein wichtiger Unterschied zur Systemischen Therapie ist eine stärkere Beziehungsorientierung zwischen dem Therapeuten und dem Klienten.
Die therapeutische Beziehung ist nicht nur Mittel zum Zweck (Grundlage für die Lösungssuche), sondern ein Lern- und Erfahrungsort für beide Seiten. Dies bedeutet, dass ich mein Erleben in der therapeutischen Situation
(was löst die Erzählung bei mir aus, welche Gedanken und Gefühle werden bei mir angesprochen und wie erlebe ich mich Ihnen gegenüber) in die therapeutische Beziehung unmittelbar und behutsam einbringe. In der Einzeltherapie verwende ich viele gestalttherapeutische Techniken, die
Ihnen bei der Veränderung Ihrer Situation weiterhelfen.

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Was ist Systemische Therapie?

Was ist Gestalttherapie?